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Aktuelles

 

 
 
 
 

Vortrag von Rainer Schwarzer am 22.12.2011 anlässlich des 70. Jahrestags der sog.

Stalin-Dekrete zur Zwangsumsiedlung der Russlanddeutschen

 

 

Am Donnerstag, dem 22.12.11 erhielt die Q12 des Gymnasiums Maria Stern einen interessanten und mit vielen Beispielen ausgefüllten Vortrag von Herr Schwarzer, einem Diplom-Politologen. Thema des Vortrags und somit auch des Vormittags war: „Von Ost nach West - Von West nach Ost; Die Geschichte der Russlanddeutschen.“

Mit gezielten Fragen prüfte Herr Schwarzer zuerst das Grundwissen der zukünftigen Abiturientinnen und führte anhand seines konkreten Fallbeispiels, seinem Nachnamen, geschickt in das Thema ein. Anhand verschiedener Aspekte führte er an die Problematik der Einwanderung und Eingliederung sozialer Gruppen heran und erläuterte, dass junge Immigranten mit russischem Hintergrund weniger gut integriert seien als andere Jugendliche ihrer Altersgruppe mit türkischen Wurzeln. Auf diese Phänomen ging er sehr ausführlich ein. So kommt es z.B. immer wieder in Ingolstadt vor Diskotheken zu Auseinandersetzungen zwischen Russen und Türken. Dies liegt vor allem an den falschen Vorstellungen, die die Einwanderer von Deutschland haben und zudem fest in ihrem Heimatland verwurzelt waren und dieses eigentlich nicht verlassen wollten.

Abschließend meinte Herr Schwarzer: „Deutschland war schon immer ein Zuwanderungsland. Wir müssen uns also nicht die Frage stellen ob Zuwanderung, oder nicht, sondern wir müssen uns fragen: Wie wollen wir diese Zuwanderung in unserer Land gestalten?“

Mit reichlichem Applaus dankte die Q12 Herrn Schwarzer für den spannenden und durch die vielen Beispiele anschaulichen Vortrag.

 

                                                                      

                                                                                                                       

Katharina Bürger Q12

 

"Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland"

Ausstellung der Fachschaft G/Sk in der Pausenhalle (30.3. 2011)

22.10.2010

Joachim Jauer: „Urbi et Gorbi“

Am Freitag, dem 22.10., besuchte uns der langjährige Osteuropa-Korrespondent des ZDF und Moderator der Sendung „Kennzeichen D“ Joachim Jauer für eine Lesung aus seinem Buch „Urbi et Gorbi“.
Eindrucksvoll schilderte Herr Jauer den Schülerinnen der Q11 und Q12 die Ereignisse in Osteuropa Ende der 80er Jahre. Damals lehnten sich die Menschen in Polen und Ungarn gegen das kommunistische Regime der Sowjetunion auf und setzten eine Revolution in Gang, die schließlich zur Öffnung des Eisernen Vorhangs - der Teilung zwischen Ost und West - und zum Fall der Berliner Mauer 1989 führte. Da Herr Jauer als Journalist das Geschehen immer direkt vor Ort erlebte, erhielten die Schülerinnen Geschichtsunterricht aus erster Hand. Die nach seinem Vortrag auftretenden Fragen wurden aufschlussreich beantwortet, so dass die Mädchen der Q 11 und Q12 zwei äußert informative Schulstunden Geschichte „erleben“ durften.

Natalie Thalhofer, Q 11

 

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