KINDERARBEIT
Teppiche herstellen, auf Plantagen arbeiten , oder als Haussklaven schuften – dies sind Beispiele für Kinderarbeit.
Schätzungsweise arbeiten zwischen 158 Millionen bzw. 218 Millionen Kinder regelmäßig mehrere Stunden am Tag. Außerdem schuften sie unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Dadurch und durch die Misshandlungen weisen die Kinder schwere körperliche und mentale Schäden auf.
In Deutschland ist die Kinderarbeit verboten doch in anderen Ländern wie beispielsweise China, Japan und Korea selbstverständlich.
Für die Kinderhändler und Fabrikbesitzer der Industrie ist dieses Geschäft sehr profitabel , denn sie sind nicht nur leicht auszubeuten und wehrlos sondern sie sind auch wesentlich billiger als die erwachsenen Arbeiter.
Ursachen:
Das Ungleichgewicht in der Wirtschaft und der Teufelskreis sind die Gründe für die Kinderarbeit. Fehlende Bildung, Armut und Ausbeutung gehören natürlich auch dazu.
Statistiken zeigen, dass im Jahr 2004 in den Entwicklungsländern gut jeder Fünfte weniger als einen US-Dollar täglich zu Verfügung hat.
Mit diesen Mitteln sind sie kaum in der Lage sich zu ernähren oder ihre Kinder zur Schule zu schicken. Manche Eltern sehen die Schulbildung nicht einmal als notwendig an, denn nach ihrer Tradition müssen Kinder aus Dankbarkeit den Eltern gegenüber, die Familie mit ernähren, also arbeiten. Diese Arbeit reicht von ein wenig Mithilfe bis zur brutalen Ausbeutung.
Häufig müssen die Kinder die Schulden ihrer Eltern begleichen, da dies in den wenigsten Fällen möglich ist, kommt es zu der sogenannten ''Schuldknechtschaft'' .Durch das Leihen des Geldes verpflichtet man sich dem Arbeitgeber, denn durch die Hungerlöhne ist es relativ unmöglich die Zinsen zurückzuzahlen. Doch die Schulden müssen beglichen werden, also übertragen diese sich an die Kinder.Dieser Teufelskreis führt zur ''Versklavungen'' .Außerdem prostituieren sich kleine Mädchen, insbesondere diese , welche die Eltern im Bürgerkrieg oder wegen Aids verloren haben.
Hilfe für Kinderarbeiter:
Nicht nur die Entwicklungsländer, sondern auch die Industrieländer die diese Waren kaufen. Trotzdem ist es keine Hilfe diese Produkte nicht mehr zu kaufen, denn das schadet nur den arbeitenden Familien, schließlich sind sie auf das Gehalt angewiesen.
Hilfsorganisationen wie Unicef oder terre des hommes raten dazu seriöse Projekte gegen Kinderarbeit finanziell zu unterstützen.
Wann ist Kinderarbeit eine schädliche Ausbeutung?
Wenn:
- die Kinder Vollzeit arbeiten
- viel zu viel Verantwortung auf ihnen lastet
- sie zu lange arbeiten müssen und schlecht dafür bezahlt werden
- die Arbeit monoton und langweilig ist
- der Ort der Arbeit zu gefährlich ist, zum Beispiel auf der offenen Straße
- die Körperliche und Seelische Belastung zu groß ist
- es nicht möglich ist sich um die schulischen Angelegenheiten zu kümmern
Kinderarbeit in Zahlen:




Hilfsorganisationen:
Unicef
terre des hommes
Kindernothilfe
Werkstatt Ökonomie
Plan
Siegel gegen Kinderarbeit
Rugmark

Transfair

Care & Fair


