Natur & Kunst vereint
Die Geschichte des Tons
Der Rohstoff Ton entsteht in der Natur durch Verwitterung von Granit und Gneis. Die Gesteine sind natürliche Gemische aus Quarz und silicatem Feldspat bzw. Glimmer. Enthaltene Elemente sind Silicium und Sauerstoff. Außerdem sind die Ione der Metalle Aluminium, Calcium und Kalium ein Bestandteil des Tons.Bei der Verwitterung nimmt das Gestein Wasser auf und es entstehen weiche Tonminerale.
Aus der Tongrube wird der Rohstoff gewonnen und anschließend getrocknet und gemahlen, dadurch entsteht schließlich Tonmehl.
Zuletzt muss Wasser mit dem Tonmehl vermischt werden, daraus wird eine verformbare Masse, aus der man die verschiedensten Formen herstellen kann. Je nachdem wie viel gebrannter Ton (Schamotte) hinzugefügt wird, kann der Ton ganz unterschiedlich verwendet werden.
Aufbau eines Gefäßes mit Tonwülsten
Die Bodenplatte kann mit den Händen aus Tonkugelngedrückt bzw. geklopft werden.
ODER:
Es wird eine Platte hergestellt, die mit Hilfe eines
Rundholzes zwischen zwei Kanthölzern ausgewalzt wird.
Tonklumpen werden mit den Händen am Tisch zu fingerdicken Wülsten ausgerollt. Die Wülste werden mit dem Messer etwas angeraut und leicht mit Wasser angefeuchtet. Dann werden sie mit gleichmäßigem Druck auf den darunter liegenden Wulst angebracht. Damit eine glatte Oberfläche entsteht, müssen die Wülste innen und außen gut verstrichen werden.
OHNE WASSER !!!
Dabei versteicht man den Ton mit einer Hand immer in eine Richtung, während die andere Hand die Rückseite des Gefäßes stützt.
Es gibt drei Herstellungsformate:
- Senkrecht
- nach außen geneigt
- nach innen geneigt
Es ist das Format "nach außen geneigt" zu sehen.


