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Höflichkeit
75 Jahre Maria Stern
Geschichte
Konvent Maria Stern
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Schulfirmung

Geschichte

Bis zum Jahr 2000 war das Augsburger Franziskanerinnen-Kloster Maria Stern Träger der Schule.

 

1258 gegründet, ist das „Haus zum Stern“ eine der ältesten Augsburger Institutionen. Im 30-jährigen Krieg fügte man zum Hausnamen die Anrufung „Maria“ hinzu, daher „Maria Stern“.

Im Jahr 1933 eröffnete das Kloster in der damals noch selbstständigen Marktgemeinde Göggingen eine klösterliche Lehrerinnenbildungsanstalt.

Das Schulgebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit und die Schulkirche St. Klara sind von einem großen Garten umgeben. Das ganze Ensemble steht unter Denkmalschutz. Erweiterungsbauten von 1982/83 und 1996-99 griffen den ursprünglichen Baustil bewusst auf. Seit dem Ende des 2. Weltkriegs ist die Schule nicht mehr rein klösterlich:


Aus der Lehrerinnenbildungsanstalt entwickelte sich das musische Gymnasium; der mathem.-naturwissenschaftliche Zweig trägt seit 2003 die Bezeichnung "naturwissensch.-technologisches" Gymnasium. Knapp die Hälfte der 800 Schülerinnen gehört derzeit zur musischen, der andere Teil zur naturwiss.-technologischen Ausbildungsrichtung.


Die Mittelschule, bis 1941 im Inneren Pfaffengässchen ansässig, entwickelte sich zur 6-stufigen Realschule. Ab der 7. Jahrgangsstufe bietet sie die Wahlpflichtfächergruppen II (kaufmännisch), IIIa (Französisch als 2. Fremdsprache) und IIIb (Werken als Profilfach) an und zählt knapp 500 Schülerinnen. Die offene Ganztagsschule mit ca. 40 Plätzen bietet v. a. Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 Hausaufgabenbetreuung, Mittagessen und Teepause sowie Freizeitaktivitäten an.

Am 1.1.2001 übernahm das Schulwerk der Diözese Augsburg die Trägerschaft von Gymnasium und Realschule Maria Stern. Die Eltern schließen mit dem Schulwerk einen Schulvertrag; das monatliche Schulgeld beträgt 30€.



Gymnasium Maria Stern im Augsburger Stadtlexikon

Realschule Maria Stern im Augsburger Stadtlexikon


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