Im Rahmen des Schulentwicklungsprozesses, der mit MODUS 21 angestoßen wurde, wird auch die Leistungsmessung hinterfragt und neu definiert. Wer pädagogisch verantwortet Leistung bewerten will, muss über die Bedingungen der Leistungsmessung nachdenken.
Gerade die Schülerinnen der 5. Klassen erleben mit dem Wechsel an die Realschule eine ganz neue Schulkultur. Sie sind konfrontiert mit stündlichem Lehrerwechsel, großen Klassen, mehrfachem Raumwechsel und einer Vielzahl von Fächern. Häufig beginnt der Schultag auch deutlich früher, da der Schulweg länger wurde. Auch das Lernen muss nun Stück für Stück selbstständiger organisiert werden.
Um dies langsam und in angstfreier Atmosphäre zu entwickeln, haben wir uns in der Realschule Maria Stern auf den gemeinsamen Weg der Tests statt Schulaufgaben und Stegreifaufgaben in den Fächern Deutsch und Mathematik in der 5. Jahrgangsstufe geeinigt:
- Alle Arbeiten sind angesagt.
- Keine Angst vor plötzlichem Abfragen.
- Alle Arbeiten werden gleich gewichtet mit dem Faktor 1,5.
- Es gibt mehr mündliche Noten im Schulhalbjahr.
- Schlechtere Noten können schneller ausgeglichen werden.
- Grundlagen werden gefestigt.
- Alles zählt, das ist vor allem in Deutsch ein großer Vorteil.
- Einüben von Teamfähigkeit und Selbstständigkeit durch neue Unterrichtskonzepte.

